Gruppenbild in einem Flugkurs
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Erfahrungsbericht aus Belp (Kurs 1-45-2026)

Ein Traum hebt ab.

Woche 1 Am Sonntagnachmittag, den 11. Oktober 2026, checkten wir alle im Hotel Amante am Flughafen Bern Belp ein. Einige von uns lernten sich schon auf dem Hinweg im Zug kennen. Im Anschluss trafen wir uns in den Räumlichkeiten der Alpaviation AG, wo die Fluglehrer und wir Schüler uns einander vorstellten. Nach einer umfangreichen Einführung und dem Briefing für den Flug 1 durften wir den Eintrittstest schreiben. Im Anschluss konnten wir es uns schon mal im Cockpit des neu angeschafften Bristell BR23-912iS bequem machen und uns mental auf den Flug am Montag vorbereiten. Nach einer unruhigen Nacht bereiteten wir die Flugzeuge und das Meteobriefing vor. Nach einem ersten Debriefing wussten wir genau, an welchen Baustellen wir noch arbeiten mussten. Mit jedem weiteren Flug festigten sich die Procedures und Checks. Auch an den 4 Fundamentales des Fliegens wurde weiterhin kräftig geschliffen. Aufgrund des Wetterforecasts der zweiten Woche entschied sich die Kursleitung, die Flüge 3 bis 7 bis Ende Woche 1 durchzuführen. Das Highlight des Tages war das Kennenlernen unseres P&S FI. Er brachte uns die Selektion, Ausbildung und den Alltag eines Militärpiloten näher. Ebenfalls durften wir das Cockpit der PC-7 bestaunen. Nachdem wir am Freitag ebenfalls zwei Flüge durchgeführt hatten, wurden wir müde und glücklich ins Wochenende entlassen.

Kandidat bereitet Flugzeug vor
Foto: Kandidat Flugkurs

Woche 2 Nach einem erholsamen Wochenende trudelten wir am Sonntagabend wieder im Hotel Amante ein und bereiteten uns mental auf den Flug am Montag vor. Das Platzrundentraining inklusive Voice war sehr anspruchsvoll und intensiv. Nach dem Mittag bekamen wir eine spannende Führung im Tower Bern mit einer Präsentation über die Arbeit bei Skyguide. So konnten wir auch die Gesichter hinter den Funksprüchen kennenlernen. Am Abend wurden wir für die Navigationsflüge gebrieft und planten eine Route nach Meiringen. Am Dienstagmorgen beim Meteobriefing wurden wir informiert, dass uns das seltene Phänomen des «Guggiföhns» und der hartnäckige Nebel einen Strich durch die Rechnung zogen. So mussten wir kurzfristig auf eine Low-Level-Route nach Payerne ausweichen. Bei diesem Flug wurden unsere geografischen Kenntnisse und unser Orientierungssinn auf die Probe gestellt. Beim Flug, der zum Teil durch Wolkenfetzen führte, konnten wir das Seeland sowie die Voralpen aus der Nähe bestaunen. Einige von uns hatten in Payerne das Glück, ein paar F/A-18 und PC-7 starten und landen zu sehen. Nach den zehn lehrreichen Flügen konnten wir am Donnerstag unser Können dem P&S FI beweisen. Der Kurs war ein einmaliges Erlebnis, das nicht immer einfach war. Doch die Kameradschaft mit den gemeinsamen Essen und den vielen lustigen Momenten machte den Alltag angenehmer. Vielen Dank an dieser Stelle an unsere beiden Fluglehrer, welche uns erfolgreich mit dem Aviatikus angesteckt haben.

Kulinarischer Höhenflug Ab Montag hatten wir das Vergnügen, das Mittag- und Abendessen im Restaurant Belpmoos einzunehmen. Die optimale Lage (hurti 5 min mit dem Velo) und das überaus freundliche und flexible Personal gaben uns eine gewisse Konstante im Alltag des Kurses. Wir wurden bei jeder Mahlzeit wieder aufs Neue an die kulinarische Vielfältigkeit der Küche herangeführt. Wir geben dem ganzen Belpmoos-Team ein «well above standard». Merci!

Bild aus Flugkurs in der Luft
Foto: Kandidat Flugkurs

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