
Am Sonntagabend trafen wir mit Vorfreude am Flughafen Grenchen ein und nach einem kurzen Kennenlernen wurden wir beim Entry-Test ein erstes Mal geprüft. Die ersten Flugvorbereitungen liessen nicht lange auf sich warten und bereits am Montagnachmittag waren wir das erste Mal in der Luft. Trotz der vielen Eindrücke und ab und zu etwas Überforderung konnten wir diesen ersten Flug mit dem Piper Warrior geniessen und unsere Motivation für die nächsten Tage wurde nur noch grösser. Die ersten Flüge waren geprägt von den «4 Fundamentals» und dem Kennenlernen der Arbeitsräume in der Luft. Erstaunt, wie schnell wir die Grundlagen des Fliegens anwenden konnten, trauten wir uns schon früh an die ersten Funksprüche. Die erste Woche war sehr lernintensiv und der Zusammenhalt in der Gruppe stieg von Tag zu Tag. Highlights der Woche waren der Besuch des P&S FI am Mittwoch mit der PC-7 und die ersten Platzrunden am Freitagnachmittag, die viel von uns abverlangten. Am Freitagabend wurden wir erschöpft aber mit Lachen im Gesicht ins wohlverdiente Wochenende entlassen.


Erholt und gut gelaunt sind wir nach dem Wochenende in die zweite Woche gestartet. Am Montag sind wir wieder Platzrunden geflogen. Dabei mussten die Checks und Verfahren besonders effizient und präzise abgerufen werden. Am Dienstag war für viele das Highlight des ganzen Kurses. Auf einem Navigationsflug hatten wir das Privileg auf dem Militärflugplatz Payerne zu landen und konnten dort F/A-18 Hornets beim Starten und Landen beobachten. Der Rückflug führte uns via Bulle und Bern wieder zurück nach Grenchen. Der letzte Flug mit unseren Fluglehrern Andy und Tobi hatte es in sich. Wir konnten neue Manöver ausprobieren, wie Stalls und Steilkurven mit bis zu 60 Grad Querlage, bei denen bis zu 2 G auf unsere Körper wirkten. Am Donnerstag stand das grosse Finale an: ein Kontrollflug mit dem P&S FI, bei dem wir unser Können nochmals unter Beweis stellen konnten. Rückblickend waren diese zwei Wochen eine Bereicherung in allerlei Hinsicht und wir haben die Zeit genossen. Wir sind dankbar für diese unvergesslichen zwei Wochen und danken auch unseren Fluglehrern Andy und Tobi für ihren Einsatz.
